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Ist meine WordPress-Website DSGVO-konform?

Ob eine WordPress-Website DSGVO-konform ist, hängt von realen Datenflüssen, Cookies, Tracking, Formularen, Plugins, Fonts und Consent-Konfiguration ab.

Eine WordPress-Website ist nur dann DSGVO-konform aufgestellt, wenn Datenschutzerklärung, Consent, Plugins und tatsächliche Datenflüsse zusammenpassen. Ein Cookie-Banner allein reicht nicht, wenn externe Dienste schon vor Zustimmung laden.

WordPress ist nicht automatisch datenschutzwidrig. Problematisch wird es durch konkrete Konfigurationen: Tracking, externe Fonts, Karten, Videos, Spam-Schutz, Formular-Plugins, CDN-Anbindungen, Social-Embeds oder Analyse-Tools. Entscheidend ist, was der Browser beim Seitenaufruf wirklich lädt.

Typische DSGVO-Schwachstellen in WordPress

Häufige Prüfpunkte sind:

  • Google Fonts oder andere Schriftdateien werden extern geladen
  • Analytics, Marketing-Tags oder Pixel starten vor Zustimmung
  • Kontaktformulare speichern oder versenden Daten ohne klare Einordnung
  • reCAPTCHA, Karten, Videos oder Social-Embeds übertragen Daten an Dritte
  • Cookie-Banner blockiert Dienste nicht technisch
  • Datenschutzerklärung nennt andere Dienste als die Website tatsächlich nutzt
  • Plugins senden Telemetrie, laden externe Skripte oder binden CDN-Dateien ein
  • alte Plugins oder Themes erschweren Kontrolle und Updates

Die Datenschutzkonferenz behandelt Cookies, Tracking und ähnliche Technologien in ihrer Orientierungshilfe für Anbieter von Telemedien. Für Cookies und vergleichbare Zugriffe ist zudem § 25 TDDDG relevant, abrufbar bei Gesetze im Internet.

Ein Banner ist nur die Oberfläche. Entscheidend ist, ob die Website technisch verhindert, dass zustimmungspflichtige Dienste vor der Einwilligung laden. Viele WordPress-Seiten zeigen zwar ein Banner, senden aber bereits beim ersten Seitenaufruf Daten an Analyse-, Schrift-, Karten- oder Marketinganbieter.

Eine technische Prüfung schaut deshalb nicht nur in die Cookie-Tool-Einstellungen, sondern in den Netzwerkverkehr des Browsers: Welche Domains werden kontaktiert? Wann laden Skripte? Was passiert nach Ablehnen, Akzeptieren und Widerruf?

Selbst-Check für WordPress

Ein erster Check:

  1. Datenschutzerklärung mit realen Diensten abgleichen.
  2. Website im privaten Browserfenster ohne Zustimmung laden.
  3. Netzwerk-Tab auf externe Domains prüfen.
  4. Formulare, Spam-Schutz und E-Mail-Versand kontrollieren.
  5. Google Fonts lokal oder kontrolliert einbinden.
  6. Analytics und Marketing-Tags nur passend zur Einwilligung ausspielen.
  7. Plugin-Liste auf externe Dienste und Lizenzen prüfen.

Für Google Fonts gibt es im Blog praktische Hinweise zu Divi, DSGVO und lokalen Google Fonts. Für Tracking ist der Artikel zu Cookie-Banner, Consent Mode v2 und GA4 relevant.

Technische Prüfung statt Rechtsberatung

Die Leistungsseite WordPress DSGVO und Datenschutz beschreibt die technische Perspektive: Dienste erkennen, Datenflüsse prüfen, externe Ressourcen reduzieren und Consent technisch richtig umsetzen. Die rechtliche Bewertung sollte bei Bedarf durch Datenschutzbeauftragte oder juristische Beratung erfolgen.

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