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Was kostet WordPress-Wartung?
WordPress-Wartung ist ein wiederkehrender Aufwand für Updates, Backups, Sicherheit, Monitoring, Tests, Support und technische Verantwortung.
WordPress-Wartung kostet je nach Verantwortung und Umfang oft rund 80 bis 200 Euro pro Monat für einfache technische Pflege. Wartung mit Staging, Support, Monitoring, Tests oder SLA liegt deutlich höher.
Wartung ist kein einmaliger Projektpreis, sondern ein laufender Schutz- und Betriebsaufwand. WordPress, Themes, Plugins, PHP-Versionen, Sicherheitslücken und Backups verändern sich ständig. Ohne Pflege steigt das Risiko für Ausfälle, gehackte Websites, Formularfehler oder teure Notfallarbeiten.
Was ein Wartungsvertrag enthält
Ein Wartungsvertrag kann sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Typische Bestandteile sind:
- WordPress-Core-, Theme- und Plugin-Updates
- Backups und Wiederherstellungstests
- Sicherheitsmonitoring und Malware-Prüfung
- Uptime-Monitoring
- Prüfung von Formularen und zentralen Funktionen
- Staging-System für riskantere Updates
- Support-Zeit für kleine Anpassungen
- Reporting und technische Empfehlungen
Je mehr Verantwortung übernommen wird, desto höher ist der Preis. Eine einfache Update-Pflege ist nicht dasselbe wie WordPress-Wartung mit Testsystem, Versionierung, Monitoring und Reaktionszeiten.
Preismodelle für WordPress-Wartung
Häufige Modelle sind:
| Modell | Passt für | Risiko |
|---|---|---|
| Stundenpaket | unregelmäßige kleine Aufgaben | nicht alles wird laufend geprüft |
| Monatlicher Wartungsvertrag | planbare Pflege und Updates | Umfang muss klar definiert sein |
| Betreuung mit SLA | geschäftskritische Websites | höhere Kosten, dafür klare Reaktionszeiten |
Für einfache Websites reicht oft ein schlanker Vertrag. Für Shops, Lead-Websites oder Portale ist ein Modell mit Staging, Tests und schneller Reaktion sinnvoller. Die genannten Beträge sind branchenübliche Marktspannen zur Orientierung, keine feste Preisliste.
Was fehlende Wartung kosten kann
Ein nicht gepflegtes WordPress kann lange unauffällig laufen und dann plötzlich teuer werden. Typische Schadensszenarien sind:
- ein Formular sendet wochenlang keine Anfragen
- ein Plugin mit Sicherheitslücke wird ausgenutzt
- ein Update bricht Layout oder Checkout
- Backups existieren, lassen sich aber nicht wiederherstellen
- eine veraltete PHP-Version blockiert weitere Updates
Eine Reparatur nach Hack, Ausfall oder Datenverlust kostet oft mehr als mehrere Monate laufende Pflege. Dazu kommen verlorene Anfragen, Vertrauensverlust und Zeitdruck.
Erstellungskosten sind ein anderes Thema
Die Kosten für Aufbau und Design einer WordPress-Website behandelt der Artikel Was kostet eine WordPress-Website?. Wartung beginnt nach dem Launch und sorgt dafür, dass die Website weiter zuverlässig bleibt. Wenn bereits Probleme sichtbar sind, ist zuerst WordPress-Support der bessere Einstieg.