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Was kostet eine WordPress-Website?

Eine WordPress-Website kostet je nach Theme, Page-Builder, individuellem Design, Plugins, Hosting und Projektumfang unterschiedlich viel.

Eine WordPress-Website kostet in professioneller Umsetzung oft zwischen etwa 4.000 und 25.000 Euro. Der Preis hängt stark davon ab, ob ein fertiges Theme angepasst, ein Page-Builder genutzt oder ein individuelles WordPress-Theme entwickelt wird.

WordPress selbst ist Open Source und kostenlos nutzbar. Kosten entstehen durch Konzeption, Design, Entwicklung, Inhalte, Lizenzen, Hosting, Einrichtung, Tests und laufende Pflege. Für Unternehmen ist deshalb nicht die Frage entscheidend, ob WordPress kostenlos ist, sondern wie viel Projektarbeit nötig ist, damit die Website zuverlässig funktioniert.

Was bei WordPress den Preis bestimmt

Die Umsetzungsart ist der wichtigste Kostentreiber:

UmsetzungTypischer AufwandEinordnung
Premium-Theme anpassenniedriger bis mittlerer Aufwandschnell, aber begrenzter in Gestaltung und Technik
Page-Builder wie Elementor oder Divimittlerer Aufwandflexibel für Redaktion, kann aber Performance und Wartung belasten
Individuelles WordPress-Themehöherer Aufwandpassgenau, langfristig besser steuerbar, technisch sauberer planbar

Dazu kommen Plugin-Lizenzkosten. Viele professionelle Plugins rechnen jährlich ab, etwa für Formulare, SEO, Sicherheit, Mehrsprachigkeit, Backups, WooCommerce-Erweiterungen oder Consent-Management. Eine einzelne Lizenz ist meist kein Problem; viele kleine Lizenzen können den Betrieb aber spürbar verteuern.

Auch Hosting ist nicht beliebig. WordPress braucht PHP, Datenbank, Caching, Backups, Sicherheitsupdates und im besten Fall eine Staging-Umgebung. Bei geschäftskritischen Websites ist Webhosting und WordPress-Hosting deshalb Teil der Kostenfrage.

Typische Projektgrößen

Eine kleine WordPress-Unternehmenswebsite mit wenigen Templates, klarer Struktur und vorhandenen Inhalten liegt oft im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich. Eine Website mit individueller Gestaltung, mehreren Leistungsseiten, SEO-Struktur und redaktioneller Aufbereitung bewegt sich eher im fünfstelligen Bereich. Wenn zusätzlich Schnittstellen, geschützte Bereiche, Mehrsprachigkeit oder eigene Plugins nötig sind, steigt der Aufwand.

Allgemeine Website-Preise sind im Artikel Was kostet eine professionelle Website? eingeordnet. Hier geht es um WordPress-spezifische Treiber. Die genannten Beträge sind branchenübliche Marktspannen zur Orientierung, kein Angebot; die konkreten Kosten hängen vom einzelnen Projekt ab.

Versteckte Kosten bei WordPress

Versteckte Kosten entstehen häufig nicht beim Start, sondern nach dem Launch:

  • Plugin-Lizenzen laufen aus und müssen erneuert werden.
  • Page-Builder erzeugen technische Abhängigkeiten.
  • Updates brauchen Tests, damit Formulare, Layouts und Shops nicht brechen.
  • Performance leidet, wenn zu viele Plugins dieselbe Aufgabe lösen.
  • Sicherheitsprobleme entstehen durch veraltete Themes, Plugins oder PHP-Versionen.

Diese Punkte gehören in eine realistische Kalkulation. Die laufende Pflege ist ein eigener Bereich; dazu passt die Frage Was kostet WordPress-Wartung?.

Selbst aufsetzen oder umsetzen lassen?

Wer nur eine einfache Informationsseite braucht, kann WordPress selbst einrichten. Sobald die Website Leads, Bewerbungen, SEO-Sichtbarkeit oder Shop-Umsatz bringen soll, wird die Eigenleistung schnell teuer: durch Lernzeit, Fehler, Reparaturen nach dem Launch und fehlende Priorisierung.

Eine professionelle WordPress-Entwicklung lohnt sich besonders, wenn die Website länger genutzt, erweitert und kontrolliert betrieben werden soll.

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